Monatsspruch Oktober 2026
Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! Galater 5,1

VORBILD STATT PEITSCHE
Zwei Ochsen auf dem Feld, eingespannt unter einem Joch. In alten Filmen oder auf alten Bildern sieht man das manchmal noch. Ein Balken liegt auf den Schultern der Tiere, so dass sie nicht ausbrechen können. Durch Lederriemen sind sie mit einem Pflug verbunden. Hinter ihnen geht der Bauer mit Zügeln in der Hand. Er bestimmt, wo es langgeht, und treibt die Ochsen mit einer Peitsche vor sich her.
Der Monatsspruch holt uns in dieses Bild: Lasst euch nicht wieder ein Joch auflegen, das euch knechtet!
Ich frage mich: Was liegt mir wie ein hartes Holz auf den Schultern und zwingt mich in eine Richtung, die ich nicht will? Was hindert mich, auszubrechen aus Strukturen, die mich belasten und unfrei machen?
Ich schreibe eine Liste: Meine Angst; sie hindert mich, Neues zu wagen. Die Befürchtung, nicht mehr geliebt zu werden, wenn ich „Nein“ sage. Mein Perfektionismus, der mich antreibt zu immer mehr Leistung.
Wie gut tut es mir zu hören: Zur Freiheit hat uns Christus befreit.
Zuerst heißt das für mich: Jesus Christus liebt mich so, wie ich bin, und nimmt mir ab, was mich knechtet. Er befreit mich davon, es mir in meiner Angst wohnlich einzurichten, anderen gefallen zu müssen oder mich über meine Leistung zu definieren.
„Du bist befreit!“ Immer wieder will ich mir das sagen lassen. Will aufatmen, durchatmen.
Und dann fragen: Was möchte er, der mich frei macht, von mir?
Von ihm will ich mich leiten lassen. Denn Jesus Christus geht als gutes Vorbild voran und nicht mit der Peitsche hinter mir her. Tina Willms